Apr 5 / ND Strupler

Die 5 wichtigsten Fragen

Die fünf wichtigsten Fragen, die Du in Deiner Organisation stellen solltest, lauten:

1. Wie lautet unser Auftrag?
2. Wer sind unsere Kunden?
3. Worauf legt unser Kunde Wert?
4. Wie sehen unsere Ergebnisse aus?
5. Wie sieht unser Plan aus?

1. Wie lautet unser Auftrag?

  • Was sind unsere Möglichkeiten?
  • Was sind unsere Kompetenzen?
  • Wie hoch ist unser Einsatz?

Ein Auftrag muss persönlich sein; er muss eine tiefe Bedeutung haben, etwas, an das Du glaubst – etwas von dem Du weisst, dass es richtig ist. Eine grosse Verantwortung als Leiter besteht darin, sicherzustellen, dass jeder den Auftrag kennt, ihn versteht und ihn lebt. Peter F. Drucker

Der Slogan des Auftrags sollte auf ein T-Shirt passen. Er beschreibt, was Du tust, nicht welche Mittel Du gebrauchst. Um einen effektiven Auftrag auszuüben, müssen Deine Möglichkeiten, Kompetenzen und Dein Einsatz genau zusammenpassen. Der ultimative Test zeigt sich nicht darin, wie gut Dein Slogan klingt, sondern wie gut Du ihn ausführst! Wenn eine gute Möglichkeit nicht zu Deinem Auftrag passt, muss die Antwort lauten “Danke, aber Nein”.

  • Was sind unsere Herausforderungen?
  • Muss der Auftrag neu definiert werden?

Der Auftrag beantwortet folgende Fragen:

  • Was ist unser Ziel?
  • Warum tun wir, was wir tun?
  • Woran wollen wir am Ende erkannt werden?

2. Wer sind unsere Kunden?

  • Wer ist unser Hauptkunde?
  • Welche Kunden unterstützen uns?
  • Inwieweit verändern sich unsere Kunden?

Wer muss durch die Organisation zufriedengestellt werden, um Ergebnisse zu erzielen? Zu wissen, wer Dein Hauptkunde ist, hilft Dir, Deine Prioritäten richtig zu setzen und gibt Dir eine Richtlinie bei wichtigen Entscheidungen betreffend der Werte der Organisation. Zu wissen, wer Deine Kunden sind, schafft die Grundlage dafür, herauszufinden, worauf die Kunden Wert legen, Ergebnisse messbar zu machen und einen Plan zu entwickeln.

“Nur Kunden können Deinen Job garantieren.” Jack Welch

“Die besten Firmen suchen keine Kunden. Sie schaffen sich Fans.” Peter F. Drucker

Wichtiger als bessere Profite bekannt zu geben, ist es, sicherzustellen, dass Du darin besser geworden bist, Herz und Gedanken Deiner Kunden besser kennengelernt zu haben. Das alte Denken sah so aus, dass Kunden von uns hören und – hoffentlich – unsere Produkte kaufen. Das neue Denken sieht so aus, dass wir, die Firma, unsere Kunden wählen.

Wir müssen genau wissen, wer unsere Zielgruppe ist, wer und was sie beeinflusst und wie man überaus zufriedenstellende Kundenerlebnisse schaffen kann. Heutzutage legen immer mehr Kunden Wert auf Werte, nicht auf Beziehung. Dein Erfolg ist letztlich davon abhängig, was Du zu dem Erfolg Deiner Kunden beiträgst.

3. Worauf legt unser Kunde Wert?

  • Worauf legen unsere Haupt- und unterstützenden Kunden Wert?
  • Was müssen wir über unsere Kunden wissen, um etwas von ihnen zu bekommen?
  • Welchen Beitrag leiste ich, um dieses Wissen zu erhalten?

Leiterschaft zeigt sich nicht darin, die Antworten zu erraten, sondern immer direkt und strategisch bei den Kunden nachzufragen.

  • Worauf legt der Hauptkunde Wert?
  • Worauf legen die unterstützenden Kunden Wert?

Hör den Kunden zu, akzeptiere ihre Werte als Fakten und stelle sicher, dass ihre Stimme Teil Eurer Diskussionen und Entscheidungen ist.

“Alles, was beispielhafte Leiter tun, ist das Schaffen von Werten für ihre Kunden”. Jim Kouzes

Kunden schätzen eine Organisation, die um ihr Feedback bittet und das fähig ist, ihre Probleme zu lösen und ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Kunden schätzen einen Leiter und ein Team, das zuhören kann und das ganz normale tägliche Geschäft nach ihren Wünschen ausrichtet.

4. Wie sehen unsere Ergebnisse aus?

  • Wie definieren wir Ergebnisse?
  • Sind wir erfolgreich?
  • Wie sollten wir Ergebnisse definieren?
  • Was müssen wir stärken und was abschaffen?

Suche nach kurzfristigen Lösungen und langfristiger Veränderung.

“Jede Organisation muss ihre Kunden kennen, herausfinden, was ihnen wichtig ist, klare Massstäbe entwickeln und ehrlich beurteilen, ob letztendlich Leben verändert werden.” Peter F. Drucker

  • Was haben wir beigetragen, um Leben zu verändern?
  • Worauf konzentrieren wir heute für die Ergebnisse von morgen?
  • Was müssen wir ausbauen und was abschaffen?

Dein Auftrag, Deine Konzentration und Deine Ergebnisse müssen zusammenspielen. Gemäss dem Gleichnis im Neuen Testament von den Talenten besteht Dein Job darin, Deine Ressourcen einzusetzen, um vielfache Ernte einzufahren.

Der Auftrag legt den Rahmen Deiner Verantwortung fest. Leiterschaft ist daran messbar, zu bestimmen, was gern gesehen wird und was nicht, die Organisation davor zu schützen, dass Ressourcen verschwendet werden, und sicherzustellen, dass messbare Ergebnisse erzielt werden.

“Ergebnisse sind der Schlüssel unseres Überlebens.” Peter F. Drucker

5. Wie sieht unser Plan aus?

  • Sollte der Auftrag geändert werden?
  • Was sind unsere Ziele?

Der Plan umfasst Auftrag, Ziele, Actionschritte, ein Budget und Auswertung.

Um den Auftrag umzusetzen, muss es heute Taten geben und definierte Ziele für morgen. Trotz Planung kann man die Zukunft nicht festlegen. Jeder Versuch dies zu tun, wäre dumm. Die Zukunft kann man nicht vorhersagen. In Zeiten von Unsicherheiten legt ein Plan fest, wo Du sein möchtest und wie Du beabsichtigst, dort hinzukommen. Ziele gibt es wenige, sie sind allumfassend und vom Vorstand bewilligt.

Aus dem Auftrag heraus werden Ziele erreicht, Ziele führen die Organisation in die Richtung, in die sie gehen soll, sie bauen Stärke auf, nehmen Möglichkeiten wahr, alles in allem, skizzieren sie Deine angestrebte Zukunft (Vision).

“Man betet für Wunder und arbeitet für Ergebnisse.” St. Augustine

Dein Plan bringt Dich dazu, Ergebnisse zu erarbeiten. Er verwandelt Absichten in Taten.

Links
You Will Ever Ask About Your Organization by Peter F. Drucker

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7 Comments

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  1. Annelies Strupler / Apr 6 2010

    War cool mit dir eben zu reden am phone. Ich hab dich einfach lieb!
    Alles Liebe dein Mami

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