Jan 31 / ND Strupler

Selbst-Bewusstsein

Lese auch die Posts Weltsicht und Wert.  

Einflussreiche Leiter haben reichlich Selbst-Bewusstsein. 

Manche sagen, dass dieses Charakteristikum zu guter Leiterschaft gehört, da Leiter, die sich ihrer Grenzen bewusst sind, auf der einen Seite wahrscheinlich Mitarbeiter rekutieren, die ihre Schwächen ausgleichen und auf der anderen Seite ihre Energie auf ihre eigenen Stärken fokussieren.

Self-Awareness

      blaues Feld: Verhalten, oranges Feld: Werte; rotes Feld: Weltanschauung; grüner Pfeil: Selbstbewusstsein

Selbst-Bewusstsein erzeugt Authentizität.

  • Authentizität hat zu tun mit Ehrlichkeit; es ist die Bereitschaft, die Wahrheit zu sagen, ohne zu beschönigen.
  • Authentizität hat zu tun mit Integrität: die Gewissheit, dass Du das bist, was Menschen sehen, sodass sie wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Selbst-Bewusstsein ist keine Garantie für Authentizität, doch Authentizität ohne Selbst-Bewusstsein ist nahezu unmöglich. Antony Bell

Bedeutende Leiter sind sich nicht nur ihrer Weltanschauung und Werte bewusst, sie haben ebenfalls ganz bewusst daran gearbeitet, ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren. Dies hilft ihnen, zu verstehen, wie ihre Persönlichkeit sie lenkt.

Ohne dieses Selbst-Bewusstsein ist es schwer, gut zu leiten.

Wie gut dreht sich Dein Rad?

Der Grad des Selbst-Bewusstseins bestimmt die Stärke und Stabilität des ganzen Lebens, von der Weltanschauung bis zu Verhaltensmustern.

Ohne Selbst-Bewusstsein kann sich niemand ändern, denn man weiss gar nicht, was man ändern soll. Der erste Schritt lautet Selbst-Analyse und Selbst-Analyse führt zu Selbst-Bewusstsein.

Selbst-Bewusstsein hilft Dir dabei, Deine Leiterschaftsphilosophie zu formen.

Konzentriere Dich nicht auf die äusseren Kreise, sondern kümmer Dich um die inneren Kreise, dann werden sich die äusseren Kreise von selber erledigen.

11 Schritte Deine Leiterschaftsphilosophie zu entwickeln

  1. Schreibe einen persönlichen Berufungs-Slogan. Seh es als fortlaufenden Prozess an.
  2. Hinterfrage Deine Ideen, indem Du Bücher liest und mit Menschen redest, die anders denken.
  3. Such Dir einen Coach oder Mentor, der Deine Gedankengänge hinterfragt.
  4. Werde ein Leiterschafts-Schüler. Kopiere & übernehme von den Besten, die Du finden kannst.
  5. Führe ein persönliches Leiterschafts-Tagebuch.

6 Fragen, die Du Dir stellen solltest

  1. Welche Werte bestimmen Deine Berufung?
  2. Was sagt mein Berufungs-Slogan darüber aus, wie ich die menschliche Natur sehe?
  3. Was sagt er über meine Absichten und meinen Einsatz aus?
  4. Was hat Deine Leiterschafts-Historie geformt?
  5. Wer waren bedeutende Leiter für Dich? Warum?
  6. Wer waren schlechte Leiter für Dich? Warum?

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Dieser Post ist mit Worldview und Value verbunden.

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