Mär 25 / ND Strupler

Henry Dunant

Henri Dunants Leben (8. Mai 1828-30. Oktober 1910) war ein Leben der Gegensätze. Er wurde in eine reiche Familie geboren, starb jedoch in einem Hospiz; in mittlerem Alter erlebte er sowohl Ruhm als auch dunkle Zeiten, geschäftlichen Erfolg als auch Konkurs; im hohen Alter wurde er von der Genfer Gesellschaft, die sich einst mit ihr schmückte, nahezu ins Exil getrieben und starb allein in seinem Zimmer. Er hinterliess ein bitteres Testament. Seine leidenschaftliche Humanität war das einzig konstante in seinem Leben und das Rote Kreuz sein lebendes Monument.

Was können Leiter von Henry Dunant lernen?

  • Du brauchst ein gutes Fundament
  • Sei leidenschaftlich in dem, was du tust 
  • Gib niemals auf

Der Visionär

Seine Ideen haben die Welt verändert!

  • 1847 Mitgründer der Schweizer Evangelikalen Allianz
  • 1852 Gründung der YMCA Genf
  • 1855 Gründung der weltweiten Allianz der YMCAs in Paris
  • 1856 Gründung einer kolonialen Gesellschaft in Algerien
  • 1863 Gründung des ICRC / Roten Kreuzes
  • 1874 Gründung einer weltweiten Bibliothek (UNESCO)
  • 1897 ermöglichte er die Gründung des Grünen Kreuzes (Gleichheit der Frauen)
  • 1901 bekam er den allerersten Friedensnobelpreis
  • 1903 erhielt er den Ehrendoktortitel in Medizin

Ich bin mir bewusst, dass ich nur ein Instrument in Gottes Händen war. Henry Dunant

Er entdeckte seine Berufung!

“Ich bin der HERR, euer Gott. Ich lehre euch, was gut für euch ist, und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt.JESAJA 48,17

  • WEISEN

Seine Mutter lud immer Weisenkinder ein, um in ihrem Park zu spielen. Anschliessend versorgte sie sie mit Essen und kümmerte sich um körperliche Bedürfnisse. Der christliche Glaube brachte Henry dazu, sich leidenschaftlich um diejenigen Menschen zu kümmern, die ausserhalb der Gesellschaft stehen.

“Ich war ein Fremder und ihr habt mich eingeladen.” MATTHÄUS 25,35b

  • KETTEN

Henry unternahm mit seinem Vater einen Ausflug nach Paris, wo er Sklaven in Ketten sah. Das traf ihn, da er wusste, was die Bibel über Menschen im Gefängnis sagt.

“Ich war krank und ihr habt euch um mich gekümmert, ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht.” MATTHÄUS 25,36

  • HUNGRIGE MENSCHEN

Wärhend seines Lebens war er immer umgeben von hungrigen Menschen. Sein Herz bewegte ihn dazu, sich für die Hungrigen leidenschaftlich einzusetzen.

“Denn ich war hungrig und ihr habt mir etwas zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben.” MATTHÄUS 25,35

  • SOLFERINO

Henrys Vater bat ihn, Napoleon darum zu bitten, ein Dokument zu unterschreiben, um Geschäfte in Algerien zu tätigen. Er begab sich auf das Schlachtfeld in Solferino und sah ein erschreckendes Bild. 38,000 Verwundete, Sterbende und Tote wurden einfach auf dem Schlachtfeld zurück gelassen! Niemand half ihnen, also trieb Henry alle Menschen in diesem Gebiet zusammen, um den Verwundeten zu helfen. Er kam zu seinem Vater zurück, ohne dass Napoleon das Dokument unterschrieben hatte. Dies brachte ihm Ärger mit seinem Vater ein. Seine Mutter schlug ihm vor, ein Buch zu schreiben. Dies tat er. Er schrieb das Buch”A Memory of Solferino” (Erinnerungen an Solferino).

Henry Dunants traurige Jahre

Henry Dunant wurde schikaniert:

  • Er wurde vom Roten Kreuz ausgeschlossen
  • Er wurde vom YMCA ausgestossen
  • Er wurde von seinen besten Freunden verlassen
  • Er wurde von seinen Verwandten gemieden

Die grösste Anerkennung!

Nachdem er 30 Jahre lang in Vergessenheit geriet und arm in einer kleinen Bergstadt lebte, gelang seine Geschichte an die Öffentlichkeit und Menschen begannen, ihm Geld zu schicken. 1897 ermöglichte Henry die Gründung des Grünen Kreuzes (Gleichheit für Frauen). 1901 wurde ihm als allererstem der Friedensnobelpreis verliehen. 1903 bekam er sogar den Ehrendoktortitel in Medizin. Er hatte nie Medizin studiert.

‘Wahrlich, ich sage euch, was auch immer ihr einem der geringsten meiner Brüder und Schwestern tut, das tut ihr für mich!’” MATTHÄUS 25,40

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3 Comments

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  1. Omar / Apr 15 2013

    Hello. I recently researched about Henry Dunant and I found that there are inconsistencies in what some sources claim about him. Raised calvinist and active member of the YMCA, he was undoubtedly moved by the Christian teachings just as he stated in several of his writings.

    In his most famous writing “A memory of Solferino” (1872), he worte this:

    “In one of the Cremona hospitals, an Italian doctor had said: “We keep the good things for our friends of the Allied Army, and give our enemies the bare necessities. If they die, so much the worse!” and he added, to excuse these barbarous words, that he had heard from some Italian soldiers who had returned from Verona and Mantua, that the Austrians allowed the wounded of the Franco-Sardinian army to die uncared for. A noble lady of Cremona, Countess…, who had heard the doctor’s words and had been devoting herself to the hospitals with the utmost zeal, made haste to show her disapproval by declaring that she gave exactly the same attention to the Austrians as to the Allies, and made no difference between friends and enemies. “For, she said, “Our Lord Jesus Christ made no such distinctions between men in well doing.”

    Nevertheless, (contrary to what he showed in many of his past works) some say that in his testament he opposed Christianity and had became an agnostic. I’ve found very few sources that claim this, and I have seen an excerpt of what supposedly what his testament, which seems very bitter.

    I do not know what to think, and I don’t believe in deceitful atheists nor historians. On the other hand, Christianity Today claims he was a Christian to the last.

    I think that one probability is that someone twisted or invented such “testament” and later claimed it was his….BUT if that testament was really his, then he stopped being passionate about what he did and he gave up. I guess it’s something God only knows, because I can’t have any trust in historians.

  2. Joel / Mär 25 2011

    Interessting!

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